Analyse der genetischen Variabilität der Rinderrasse Ennstaler Bergschecken in Österreich : Frühwald: Analyse der genetischen Variabilität und Auswirkungen auf ausgewählte Leistungsdaten bei der Rinderrasse Ennstaler Bergschecken in Österreich; Winter: Vergleich der genetischen Variabilität zwischen zwei ausgewählten Herden und dem gesamten Popu

Frühwald, Isabel, 2025
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Medienart Buch
Verfasser Frühwald, Isabel Wikipedia
Verfasser Winter, Jana Wikipedia
Beteiligte Personen Gruber-Doberer, Leo [Betr.] Wikipedia
Systematik DI - Diplomarbeit
Schlagworte Rinderzucht, Diplomarbeit LW, Ennstaler Bergschecken, Genetische Variabiliät, Inzucht
Verlag Eigenverlag
Jahr 2025
Umfang 86 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Illustrationsang mit zahlreichen Diagrammen und Tabellen
Annotation Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der genetischen Variabilität, sowie den Einfluss der Inzucht auf ausgewählte Leistungsdaten bei der gefährdeten Rinderrasse Ennstaler Bergschecken.
Besonders bei der Zucht von Generhaltungsrassen kann die genetische Variabilität schnell gefährdet werden. Auch der Inzuchtkoeffizient beträgt, aufgrund der geringen Bestandesgröße einen tendenziell höheren Wert als bei größeren Rinderpopulationen. Diese Arbeit möchte also bestimmte genetische Kennzahlen, wie Generationsintervall, effektive Populationsgröße, Altersstruktur, usw. und besonders Werte rund um die Inzucht berechnen und interpretieren, um für die weitere Zucht der gefährdeten Rasse Ennstaler Bergschecken einige Klarheiten darstellen zu können. Da die Ennstaler Bergschecken bereits als ausgestorben galten und die heutige Population eine Rückzüchtung ist, ist ein großer Fremdgenanteil der Rasse Fleckvieh enthalten. Während die Genanteile des Fleckviehes minimiert werden sollen, darf die Inzuchtrate und die effektive Populationsgröße keine gefährlichen Größen annehmen. Eine zu starke Inzucht kann negative Folgen auf die Gesundheit der gesamten Population haben.
Mithilfe eines Datensatzes der Rinderzucht Austria und dem Open-Source Programm Popreport, dass vom Friedrich-Loeffler-Institut aus Deutschland betreut wird, werden genetische Kennzahlen rund um die Population und Inzucht berechnet. Anschließend sollen die Ergebnisse durch Interpretation der Stammbaumanalyse und Vergleich mit anderen gefährdeten Rinderrassen zu einer aussagekräftigen Erkenntnis führen können.
Es wurde versucht bestmögliche Schlussfolgerungen aus den gewonnenen Daten zu ziehen. Die Berechnung besagter Kennzahlen erfolgt mit verschiedenen Formeln, welche in dieser Arbeit erklärt werden. Die Berechnung folgt auf Rechnern des Friedrich-Löffler-Instituts, mit der Software Popreport. Die Outputs aus Popreports werden dann analysiert und verständlich dargestellt.
Die Herausforderung liegt darin trotz der lückenhaften Aufzeichnungen des Stammbaumes handfeste Aussagen treffen zu können. Darin besteht die größte Herausforderung dieser Arbeit. Durch die fehlenden Daten in der Parentalgeneration wird die Verwandtschaft in der Population unterschätzt und dadurch können kaum stichhaltige Schlussfolgerungen gezogen werden. Deshalb ist umso mehr zu betonen, wie wichtig eine gewissenhafte Datenaufzeichnung ist.
Exemplare
Ex.nr. Standort
2471 FJ Lesesaal; DI, Frü

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